Bieterrunde

Ablauf – Bieterrunde

Ein Anteil Gemüse entspricht der Erntemenge geteilt durch die Anzahl der Mitglieder, die Gemüse beziehen.

Eine Bieterrunde läuft folgendermaßen ab: Die GärtnerInnen stellen (in Absprache mit dem Mitgliedern) ihre Anbau- und Finanzplanung für das Folgejahr vor. Aus dieser Budgetplanung ergibt sich ein durchschnittlicher monatlicher Beitrag für einen Anteil Gemüse. Dieser Durchschnittsbetrag ist jedoch nur ein Richtwert. Jedes Mitglied schreibt auf einen Notizzettel wie viel er oder sie tatsächlich monatlich für den Anteil Gemüse aufbringen kann oder will. Die Notizzettel werden dann eingesammelt und errechnet, ob das Budget für die nächste Saison gedeckt ist. Ist das Budget nicht gedeckt, so wird die Bieterrunde so oft wiederholt bis dieses erreicht ist. Nach der Bieterrunde wird von jedem Mitglied das Gemüse-Formular ausgefüllt.

Unsere erste Bieterrunde fand am 16.02.2020 statt.


Fragen und Antworten zur Bieterrunde

  • Ihr müsst zunächst KEIN Mitglied sein, um zur Bieterrunde zu kommen. Wenn ihr einen Anteil zeichnen wollt, dann müsst ihr allerdings Mitglied des Vereins werden. 
  • Man kann Mitglied des Vereins werden und damit ideell den Verein unterstützen (was uns freuen würde), muss aber kein Anteil zeichnen. Als Mitglied könnt ihr jederzeit bei Aktionen rund um die Solawi mitmachen. 
  • Für Einzelmitglieder liegt der Mitgliedsbetrag bei 18 Euro im Jahr, bei Familien 24 Euro. Die Mitgliedsbeiträge sind Richtwerte, das bedeutet, dass alle die Möglichkeit haben, den Betrag nach eigenem Ermessen selbst zu bestimmen. Es gibt also eine Spanne nach oben und unten. Wer mehr bezahlen kann, darf auch gerne mehr zahlen. Durch den angegebenen Richtwert deckt der Verein seine Kosten (z.B. Versicherungen, Web-Hosting, etc.) und einen Teil des satzungsgemäßen Auftrags, wie zum Beispiel Naturschutz / Obstbaumpflanzungen, etc.. 
  • Bei der Bieterrunde werden wir euch die Kalkulation präsentieren. Für uns ist es (wir sind immer noch dabei) im ersten Jahr recht schwierig, da wir viele unklare Parameter haben. Wir wissen zum Beispiel nicht, wie viele Anteile gezeichnet werden und wie viele Menschen überhaupt zur Bieterrunde kommen, es bleibt also noch spannend.- Am Sonntag wird sich auch Reinhold, unser Gärtner, vorstellen. Von ihm werdet ihr auch erfahren, was wir auf dem Acker anbauen werden- Wir werden euch am Sonntag den Richtwert für einen Anteil mitteilen. Dieser wird wahrscheinlich – je nach Anzahl der Teilnehmenden (wir gehen von 40 bis 50 aus) – zwischen 55 und 65 Euro betragen. – Wer mitmachen möchte, verpflichtet sich den berechneten Anteil über ein Jahr zu bezahlen. – In dem Bieterverfahren wird dann von allen, die einen Anteil zeichnen wollen, ein Betrag aufgeschrieben. Diejenigen, die mehr bezahlen können, schreiben einen höheren Betrag auf, andere einen niedrigeren. Zum Schluss müssen wir allerdings auf den errechneten Wert kommen. Möglicherweise braucht es also mehrere Durchgänge.  – Wichtig: Ihr müsst nicht bei der Bieterrunde anwesend sein, sondern könnt Vertreter bestimmen, die für euch mitbieten. Nehmt bei weiteren Fragen Kontakt mit uns auf.  – Nach Abschluss dieser Bieterrunde wird ein Vertrag abgeschlossen. Der Vertrag beinhaltet die monatlichen Zahlungen über ein Jahr hinweg.

Die erste Ernte ist für Ende April geplant

Schwäbische Zeitung, 17.02.2020

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/sigmaringen_artikel,-die-erste-ernte-ist-f%C3%BCr-ende-april-geplant-_arid,11188134.html

Sinngemäß steht in dem Artikel drin, dass die erste Bieterrunde ein Erfolg war und 49 Anteile weggegangen sind. Auch hat das solidarische Prinzip funktioniert, denn schon in der ersten Bieterrunde kamen wir auf den errechneten Preis von 49,36 Euro.

Es gabe zudem viele positive Rückmeldungen, eine Frau sagte: „Ich finde es beeindruckend, dass es so vielen Menschen wichtig ist, den Anbau von Lebensmittel neu und anders zu denken.“

Unsere Selbstverwaltung ist online

Hier findet ihr unsere Selbstverwaltungsordnung, wo unter anderem auch der Ablauf der Bieterrunde beschrieben ist.

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