Mira Merz, Yogalehrerin und Solawi-Prosumentin, bietet Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene an. Bitte bringen Sie eine eigene Yogamatte mit.
Beim schlechtem Wetter muss die Veranstaltung leider entfallen. In diesem Fall informieren wir Sie rechtzeitig hier auf unserer Homepage. Wir freuen uns über eine Spende.
Ingrid Kümpflein und Gabi Maier vom Bildungswerk Gorheim haben nicht nur wertvolle Tipps, sondern auch Geschichten rund um des Haltbarmachen und Zubereiten. Ein bunter Streifzug durch die Solawi wird uns in diesem Workshop unsere Gaumen erfreuen lassen.
Wir sind Anfang Februar mit einer fulminant verlaufenen Bieterrunde mit knapp 30 Anteilen ins Anbaujahr 2026 gestartet und freuen uns über einige neue Prosumenten: Herzlich willkommen!
Beinahe wären dem Vorstandsteam der Solidarischen Landwirtschaft bei der Bieterrunde die Gemüseformulare ausgegangen, so viele neue Interessenten waren ins evangelische Gemeindehaus gekommen. Ab März wird die Gemeinschaft mit einer Gärtnergemeinschaft ins neue Jahr starten, die um die Hälfte auf 30 Gemüse-Anteile gewachsen ist. Da einige Mitglieder einen Anteil zu zweit gezeichnet haben, werden künftig deutlich mehr Aktive auf dem Acker anzutreffen sein.
„Für uns ist das gute Ergebnis eine Bestätigung dafür, dass unser Konzept passt – beim Gemüseanbau, den Bildungsangeboten und bei gemeinsamen Aktivitäten“, sagen Anja Maier, Leonore Kübler, Martin Romer und Jennifer Kuhlmann vom Vorstandsteam. „Es hat sich herumgesprochen, dass die Solawi mehr ist als nur Gemüse.“
Weil nun mehr Gemüse angebaut werden muss als im vergangenen Jahr, werden die Anbaupläne noch einmal überarbeitet und angepasst. Die neuen Anteilsnehmer haben sich verpflichtet, eine gewisse Stundenzahl auf dem Acker zu leisten und können sich verschiedenen Arbeitsgruppen anschließen. Einmal im Monat werden wieder Mitmachsamstage angeboten, an denen Arbeiten gebündelt gestemmt werden sollen und an denen auch die Brotbackgruppe zusammenkommt.
Wir haben eine Stelle zu vergeben:
Neben Rosi Schmid, die als Gärtnerin die Anleitung des Gemüseanbaus übernimmt, und Ben Romer, der mit dem Rasenmäher für die Grünpflege zuständig ist, soll es in diesem Jahr auch eine dritte bezahlte Stelle geben. „Wir suchen jemanden, der uns zwischen April und September dann unterstützt, wenn besonders viel zu tun ist“, erklärt Anja Maier.
Angedacht ist eine geringfügige Beschäftigung mit insgesamt rund 150 Stunden. Gärtnerisches Grundwissen ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung. „Wer sich diese Arbeit an der frischen Luft und in einer tollen Gemeinschaft vorstellen kann, soll sich bei uns melden“, so Martin Romer. Der Vorstand ist am besten per Mail an vorstand@solawi-sigmaringen.de erreichbar.
Unter dieser Mailadresse können sich auch alle anderen melden, die mal Solawi- und Ackerluft schnuppern wollen. Nächster Mitmachtag ist am Samstag, 14. März.
wir möchten alle Interessierten bereits jetzt zur Bieterrunde für das kommende Anbaujahr am Samstag, 7. Februar, einladen.
So lief das Gemüse-Jahr
Mit der Ernte und den vielen bunten Gemüsekörben, die unsere Gemeinschaftsgärtner 2025 mit nach Hause nehmen konnten, sind wir sehr zufrieden. Krankheiten und Schädlingsbefall hat es kaum gegeben, die Schnecken und Wühlmäuse haben wir dank Sammeldiensten und Pferdebesuch auf dem Acker gut in Schach gehalten. Das geerntete Gemüse konnte sich sehen lassen, wir konnten Astrid vom Bistro Freiraum in Laiz gut versorgen und beim Tag der Schöpfung und beim Erntedank haben wir mit unseren Solawi-Körben viel Lob eingefahren. Das Experiment mit dem halboffenen Folientunnel für Tomaten und Chilis ist gelungen und soll fortgeführt werden. Bei der Anbauplanung werden wir etwas nachjustieren und ein paar Sorten neu dazunehmen. Bei Kartoffeln und Karotten bleiben wir bei der bewährten Kooperation mit den Familien Göhring und Fink.
So hat sich die Gemeinschaft entwickelt
Noch immer sind die monatlichen Mitmach-Samstage das Zentrum unseres gemeinsamen Schaffens auf dem Acker. Hier bekommen wir richtig viel gebacken – nicht nur an notwendiger Arbeit, sondern auch dank Erich mit Flammkuchen und Broten am Lehmbackofen. Es ist großartig zu sehen, wie wir im Laufe der vergangenen beiden Jahre an diesen Samstagen immer mehr Tische und Bänke fürs Mittagessen aufstellen mussten. Zu unserer Freude sind auch immer wieder Freunde zum Helfen und Schnuppern vorbeigekommen. Im Solawi-Alltag haben sich wöchentliche Arbeitseinsätze unter der Anleitung von Rosi etabliert und beim Ernten hat es immer genug helfende Hände gegeben. Bernd hat die Technik mehr als im Griff und unzählige Stunden damit verbracht, zu baggern und zu werkeln. Dank Ben waren unsere Wiesenflächen immer gut gemäht und die Anzuchtgruppe hat für Pflanzennachschub gesorgt. Außerdem entstehen in der Gruppe immer wieder Ideen für neue Aktionen – und alle sind motiviert, sie nach und nach in Angriff zu nehmen.
Was wir zusätzlich gestemmt haben
Iris und Erich haben ein wunderschönes Weidentipi und einen tollen ArtenGarten für Wildbienen, Insekten und Käfer geschaffen, die uns auch in den kommenden Jahren immer wieder aufs Neue erfreuen werden. Regelmäßig ist die Grundschule aus Bingen zu Gast gewesen, außerdem verschiedene Gruppen der Jugendkunstschule. Es wurde dabei nach Fledermäusen gelauscht, Ketchup und Sauerkraut hergestellt, das Bienenleben erkundet und Theater gespielt. Wir durften eine Märchenerzählerin auf dem Acker begrüßen und haben das „Kino auf dem Acker“ von FairWandel SIG um eine ziemlich coole Ackerbar erweitert. Es ist schön, dass immer mehr Gäste zu den Kinoabenden kommen. Was auch für das Ackerfest gilt – es hat richtig Spaß gemacht, so viele Besucher zu begrüßen, die sich für unser Gelände und unsere Gemeinschaft interessieren.
Welche Herausforderung es gab
Wir wären nicht die Solawi Sigmaringen, wenn es nicht auch Herausforderungen zu meistern gegeben hätte. Im Jahr 2025 war unser Sorgenkind definitiv das Kühlhaus. Dessen Technik hat sich leider überraschend verabschiedet und musste erneuert werden. Dabei mussten mehrere Tausend Euro investiert werden – eine Summe, die wir so nicht im Budget eingeplant hatten. Zum Glück hatten wir noch ein paar Rücklagen und unsere Gemeinschaftsgärtner waren zu einem Sonder-Kühlhaus-Soli bereit. Trotzdem gibt es noch eine Lücke, die wir hoffentlich durch kreative Aktionen und die eine oder andere Spende schließen können. Alle, die bisher nicht Mitglied sind, können sich den Schritt in diesem Zusammenhang gern überlegen. Die Mitgliedsbeiträge (die mit mindestens 18 Euro pro Einzelperson und 25 Euro pro Familie nicht wirklich hoch sind) geben uns in Notfällen einen gewissen Spielraum.
Wir möchten den eingeschlagenen Kurs des Gemeinschaftsgärtnerns beibehalten. Fast alle der zuletzt 23 Aktiven sind auch 2026 wieder mit dabei. Weitere Interessenten stehen schon auf der Warteliste, sodass wir sehr optimistisch sind, dass es auch ab März wieder einen Solawi-Gemüseanbau geben wird. Da wir mittlerweile noch besser eingespielt sind und die Kapazitäten sehen, können auch weitere Anteilsnehmer aufgenommen werden. Diese mögen sich optimalerweise im Vorfeld der Bieterrunde an den Vorstand – vorstand@solawi-sigmaringen.de – wenden, können aber auch einfach unverbindlich zum Infotreffen mit Bieterrunde kommen.
Die Bieterrunde
Die Infoveranstaltung mit anschließender Bieterrunde findet am Samstag, 7. Februar, um 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in der Karlstraße 20 in Sigmaringen statt.
Die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) Sigmaringen haben in diesem Jahr viel zu feiern: ein gelungenes Anbaujahr, einen Acker voll mit prächtigen Kohlköpfen, saftigen roten Beeten, dicken Kürbissen und anderen schmackhaften Gemüsesorten. Und natürlich eine wachsende, gute Gemeinschaft im Verein. Zum Ackerfest, das am Samstag, 18. Oktober, zwischen 12 und 17 Uhr auf dem Solawi-Gelände an der Alten Jungnauer Straße stattfindet, sind alle eingeladen, die sich der Solawi verbunden fühlen, sich auf dem Acker umsehen oder das Konzept des gemeinschaftlichen Gemüseanbaus näher kennenlernen wollen.
Das Ackerfest steht traditionell immer auch im Zeichen des Erntedanks. Es wird eine Gemüsesuppe mit Zutaten vom Acker aus dem Hexenkessel geben, Flammkuchen aus dem Lehmbackofen sowie Kaffee und Kuchen. Außerdem öffnet die Ackerbar und lockt mit Ackerlimo und Ackercocktail. Es werden bei Interesse Führungen über das Gelände angeboten. Ab 13 Uhr gibt es verschiedene Workshops zu Produkten mit Zutaten vom Acker, mit dabei ist auch wieder Ingrid Kümpflein von der Initiative fair.nah.logisch.
Kinder sind eingeladen, sich beim Fest einen Rübengeist zu schnitzen – Erwachsene natürlich auch, und wer möchte, kann sich ab 15 Uhr im Eco-Print versuchen.
Weil erfahrungsgemäß beim Ackerfest viele Menschen Appetit auf frisches Gemüse bekommen, können Besucher diesmal Lose für die Gemüse-Tombola erwerben und mit etwas Glück einen ganzen Korb voll Solawi-Gemüse gewinnen. Vorbeikommen lohnt sich also!
Am Samstag, 23. August, werden erst Fledermauskästen gebaut und dann gehen die Teilnehmer mit Detektoren auf die Pirsch
Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Sie tun das vor allem nachts und orientieren sich dabei mittels einer ausgefeilten Echoortung. Einige von ihnen fühlen sich rund um das Gelände der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) Sigmaringen wohl. Familien, die Fledermäusen gern ein Zuhause bieten, sind am Samstag, 23. August, eingeladen, mit der Solawi Fledermauskästen zu bauen, mehr über die Tiere zu erfahren und sie mit etwas Glück auch zu hören und zu sehen.
Los geht es um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist das Gelände der Solawi an der Alten Jungnauer Straße 1, neben dem Böhler-Hof. Solawi-Mitglied Sarah Koschnicke, die im Landratsamt Sigmaringen arbeitet und sich besonders gut mit Fledermäusen auskennt, weiß viel über deren Lebens- und Jagdgewohnheiten zu berichten. Wie ist es, sich übers Echo zu orientieren und wie funktionieren die Fledermaus-Detektoren, die die hochfrequenten Rufe der Fledermäuse hörbar machen?
Das Team hat acht Bausätze für Fledermauskästen vorbereitet, die auch Kinder mit einer Begleitperson gut zusammenbauen können. Die Kästen können die Teilnehmer anschließend mit nach Hause nehmen und erhalten noch Tipps, wo sie am besten aufgehängt werden sollten. Denn für Fledermäuse wird es immer schwieriger, natürliche Unterschlupfe wie Baumhöhlen oder Spalte zu finden. Die Kästen bieten Schutz vor Regen, Sturm und Fressfeinden.
Wenn es dunkel wird, geht die Gruppe außerdem noch gemeinsam mit den Detektoren auf die Suche nach den Tieren. Voraussichtliches Ende ist – je nachdem, wie schnell Fledermäuse aufgespürt werden können – spätestens gegen 21.30 Uhr.
Die Teilnehmerzahl ist auf acht Bauteams begrenzt und es wird eine Materialgebühr von fünf Euro erhoben. Außerdem sollte festes Schuhwerk und Kleidung getragen werden, die dreckig werden darf.
Anmeldungen nimmt Sarah Koschnicke bis zum 18. August unter sarah.koschnicke@lrasig.de oder Telefon 07571/102-2344 entgegen.